Geführte Spaziergänge durch Innere Neustadt
Unter dem Titel „Im Zentrum: die Innere Neustadt“ startet am 17. September 2011 die zweite Dresdner Debatte. Alle Interessierten sind eingeladen, sich zur Zukunft der Inneren Neustadt zu äußern.
Wie nehmen Sie die Innere Neustadt wahr? Was gefällt Ihnen gut? Was gefällt Ihnen nicht? Was denken Sie zu den Planungen für dieses Gebiet? Was halten Sie von dem neuen Kunsthausplatz oder von der Öffnung der Rähnitzgasse zum Neustädter Markt? Wie können Radfahrer und Fußgänger die Hauptstraße auch künftig gemeinsam nutzen?
Die Info-Box auf der Ritterstraße, Ecke Hauptstraße wird am 17. September um 14 Uhr mit Begrüßung und Einführung ins Thema eröffnet. Anschließend führen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes gemeinsam mit lokalen Partnern durch das Viertel und stellen die Planungen vor Ort vor:
Spaziergang 1: Image und Wahrnehmung der Inneren Neustadt
Spaziergang 2: Arbeiten, Einkaufen und Wohnen in der Inneren Neustadt
Spaziergang 3: Freizeit, Naherholung, Grün und Kultur in der Inneren Neustadt
Spaziergang 4: Verkehr und Anbindung der Inneren Neustadt
Start aller Spaziergänge ist um 14.30 Uhr vor der Info-Box. An jedem Spaziergang können bis zu 30 Personen teilnehmen.
Interessierte können sich mit Angabe der Spaziergangsnummer per Mail anmelden unter spazieren@dresdner-debatte.de.
Weitere Informationen unter www.dresdner-debatte.de.














Mir gefällt, das Blockhaus und das hinter den Plattenabuten versteckte Barockviertel samt Japanischem Palais und Königsstraße.
Absolut schrecklich finde ich die durch Plattenbauten destruktiv verschandelte Hauptstraße. Auch die Autobahn die den Platz zerschneidet vermindert die Aufenthaltsqualität des Neustädter Marktes immens.
Vorschlag: Rückbau der Stadtautobahn sowie Rückbau der stadtbildunverträglichen Plattenbauten. Möglichst getreue Wiederherstellung des Stadtgrundrisses sowie Neuerrichtung stadtbildverträglicher Neubauten. Zumindest Rekonstruktion des Neustädter Rathauses und eventuell anderer Leitbauten. Sehr attraktiv waren auch die beiden Wandbrunnen links und rechts zum Eingan in die Hauptstraße.
Man sollte vielleicht wie beim bereist erfolgreichen Neumarktwiederaufbau einen Generalplan ausarbeiten und diesmal nicht den Fehler machen, die eigentlich gut ausgearbeietet Gestaltungssatzung nicht in der Schublade vergammeln zu lassen.
Ach ja und bitte keine Gestaltungskommission wie am Neumarkt, die leider für alles nur nicht für Qualität steht! Die katastrophalen Neubauten a la “Anbau türkises Cosel Palais” mahnen!!!
Ich möchte Christoph K in fast allen Punkten recht geben.
Die Plattenbauten sollten wirklich verschwinden, zumindest die auf der linken Seite aus Richtung Augustusbrücke gesehen.
Genauso wichtig ist aber mit den Bewohner der Plattenbauten behutsam umzugehen und ihnen in der Umgebung neue Wohnungen anzubieten /zu bauen.
Der Neustädter Markt sollte konsequent historisch bebaut werden.
Dies ist aus meiner Sicht zwingend notwendig, um wieder die architektonische Lücke zwischen Hauptstraße/Königsstraße und Altstadt/Schloss/Zwinger zu schließen.
Es wäre schön, wenn diese Dresdener Debatte Teil 2 von der Stadtverwaltung — im Gegensatz zum Teil 1 Neumarkt — ernst genommen würde.
Denn wie sonst ist es zu erklären, dass die Bürger in der Debatte Teil 1 zum Neumarkt eindeutig kleinere
strukturierte, mit reich gestalteten Fassagen (nicht nur ein paar rechten Winkeln) und zumeist historische Gebäude wollen — aber Herr Baubürgermeister Marx sich dreist darüber hinweg setzt. Ein besonders krasses Beispiel ist der entsetzliche, puristische marxsche KIB-Klotz. Dieses Verhalten der Stadtverwaltung möchte ich deutlich kritisieren. Wenn Sie so mit der Dresdener Debatte Teil 2 umgehen wird, braucht man sie nicht zu machen. Ich hoffe daher, die Meinungen der Bürger werden diesmal ernst genommen.
Ich finde man sollte das Neustädter Rathaus wiedererrichten, ohne welches der Goldene Reiter etwas nackt wirkt, und zwar als Jugendgästehaus.
Ansonsten die schreckliche Platte langfristig abreissen, und auf eine kleinteilige Bebauung nach den historischen Grundrissen und mit viel Grün dazwischen drängen.